Weltmeisterschaft 2010 - Verband Deutscher Pfeifenraucher e.V.

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Weltmeisterschaft 2010

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Große Überraschung: Nächste WM in Köln!

Bereits am Vortag der Meisterschaft fand die Sitzung des CIPC statt, bei der der Austragungsort für die nächste Weltmeisterschaft festgelegt wurde. Hier sorgte Kurt Eggemann, Präsident des VDP, für eine große Überraschung: Der 1. Kölner Pfeifenclub wird die nächste Weltmeisterschaft im Jahre 2014 in Köln austragen. Damit wird in Deutschland nach nur sechs Jahren bereits wieder ein großer internationaler Wettkampf ausgetragen. Erst im Jahre 2008 hatte der älteste Pfeifenclub der Welt, der Rauchclub Haal von 1876 aus Würselen, die Europameisterschaft ausgerichtet und dabei international viel Anerkennung gefunden. Bereits damals hatte Kurt Eggemann sich für den deutschen Verband sehr engagiert.

Pipeshow lädt ein zu Erfahrungsaustausch und Fachsimpeleien

Natürlich gehörte auch zu dieser WM wieder eine große Pipeshow. Im Licht durchfluteten Ausstellungsraum, von wo aus man den Park des Casinos und den Atlantik sehen konnte, gaben sich wieder Händler und Pfeifenmacher ein Stelldichein. Die Teilnehmer und interessierte Gäste hatten zwei Tage lang reichlich Gelegenheit, sich zu informieren und ihre Pfeifensammlung durch wertvolle Stücke zu ergänzen.
Während der Pipeshow war es auch möglich, einem Pfeifenmacher bei der Arbeit zuzusehen. Auch das portugiesische Fernsehen berichtete von der Weltmeisterschaft und zeigte dem interessierten Publikum, wie aufwändig eine handgemachte Pfeife hergestellt wird.

Wettkampf an renomiertem Ort begann mit Galadinner und Fado

Am 10. Oktober 2010 fanden in Estoril die 12. Weltmeisterschaften im Pfeifelangsamrauchen statt. Insgesamt 285 Teilnehmer gingen an den Start, darunter 42 Damen. 19 Nationalmannschaften kämpften um den Sieg. Austragungsort der Meisterschaft war das größte Spielcasino Europas in Estoril bei Lissabon.

Doch bevor der Wettkampf am Sonntag startete, hatten die rechtzeitig angereisten Teilnehmer die Möglichkeit, am Samstagabend am traditionellen Galadinner teilzunehmen. Dieses wurde im großen Saal des Casinos ausgerichtet. Nach einem  Menue und erlesenen Weinen gab es zur Überraschung der Teilnehmer im Showteil einen historischen Abriss über den portugiesischen Fado.

Wettkampf am Sonntag

Schon lange vor dem Einlass zum Wettrauchen warteten die Teilnehmer vor dem Saal. Da man noch einigen verspäteten Mitstreitern die Gelegenheit zur Teilnahme geben wollte, verzögerte sich der Beginn. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Präsidenten des portugiesischen Verbandes sowie den ehemaligen Präsidenten, der die WM nach Portugal geholt hatte und nun für die Organisation verantwortlich zeigte. Nachdem alle Tische besetzt, die Wettkampf- utensilien ausgegeben waren und die Tischschieds- richter signalisiert hatten, dass alle bereit sind, begann das alle vier Jahre stattfindende Wettrauchen um den Titel des Weltmeisters.

Unter den 285 Teilnehmern waren 18 deutsche Starter, darunter 3 Damen. Die Nationalmannschaft (links im Bild) setzte sich zusammen aus Willi Knubben (Würselen), Heiner Berschneider (Großschwarzenlohe),  Kurt Eggemann (Köln), Ulrich Schäfer (Arnsberg) und Rainer Nowak (Großschwarzenlohe). Pokale und Sachpreise warteten auf die Sieger. Beste deutsche Teilnehmerin war Patricia Eggemann (Köln) auf Platz 12 der Damenwertung sowie bester deutscher Teilnehmer Rainer Nowak auf Platz 57 der Gesamtwertung. Die deutsche Nationalmannschaft platzierte sich auf Platz10 im Mittelfeld des Wettbewerbes.

Der amtierende Weltmeister Tivadar Trubacs konnte seinen Titel nicht verteidigen. Er schied als 180. Teilnehmer aus. Abgelöst wurde er durch den amtierenden Europameister und Weltrekordhalter, den italienischen Lehrer Gianfranco Ruscalla. Er konnte seinen eigenen Weltrekord, den er bei der EM in Würselen aufgestellt hatte, zwar nicht erreichen, deplatzierte aber mit drei weiteren italienischen Rauchern die Konkurrenz. Somit ging auch der Mannschaftstitel an die italienische Nationalmann- schaft mit einer Mannschaftszeit von 8 Stunden und 50 Minuten!!!. Platz zwei ging an die Dänen  (6:35:35) und die Spanier sicherten sich Rang drei mit einer Zeit von 6:10:35. Schwer zu tragen hatte Gianfranco Ruscalla nach der Siegerehrung an seinem Titelgewinn.
Bei den Damen sicherte sich Elisabeth Dobnig aus Österreich den Titel der Weltmeisterin. Sie rauchte 2:05:12 und erreichte in der Gesamtplatzierung Platz 15.

Abgesehen von den guten Zeiten der Spitzenraucher lag das Niveau dieses Mal eher unter den üblichen Zeiten. Dieses wurde allgemein auf die besonderen Brandeigenschaften des Tabaks zurückgeführt. So waren zahlreiche Teilnehmer, die zu den besten der Welt zählen, schon überraschend früh ausgeschieden.

 
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